Aktuelle Position: Heim
1) Das Haus Nr. 265 – wurde in den Jahren 1889 – 1890 von Baumeister Josef Rejsek für MUDr. Antonín Čapek, den Vater der Gebrüder Čapek, gebaut. Die Familie lebte hier 1890 – 1907, im Jahre 1907 wurde das Haus an R. Morawetz verkauft. Der Garten beim Haus wurde in den 50-en Jahren des 20. Jahrhunderts aufgelöst.
2) Das Haus Nr. 557 – hier hielt sich die Malerin Julie Winterová – Mezerová bei den Besuchen in ihrer Geburtsstadt Úpice auf.
3) Die Brüdergemeinde von Meister Jan Hus – Nr. 644 – der Grundstein wurde im Jahre 1924 gelegt. Das Bauvorhaben wurde von Baumeister Fr. Hanuš ausgearbeitet, den Aufbau führte Jar. Budínský. Die Kirche wurde am 9.8.1925 ihren gottesdienstlichen Zwecken übergeben.
4) Die Barockkapelle St. Michael – ursprünglich Seelenkapelle. Pfarrer Martin Benedikt Hůlek, der sie in den Jahren 1698 – 1701 nach dem Bauplan von J. Schott bauen ließ, ist in der Gruft unter der Kapelle begraben. Sie ist St. Michael zur Ehrung des Andenkens an des Erbauers Vater Michael Hůlek geweiht. Eine der ersten Zentralstellen im Gebiet Trutnov. Auf dem alten Friedhof bei der Kapelle wurde Adam Kolisko begraben, einer der Führer des Bauernaufstands im Jahre 1775. Im Jahre 1866 wurden hier 31 österreichische und preußische Soldaten begraben.
5) Alois Jirásek Theater – wurde 1937 – 1938 nach Josef Zárubas Projekt von Václav Rybář, dem Baumeister aus dem ehemaligen Lagerraum der Firma Eduard Morawetz, umgebaut. Bis heute wirkt hier aktiv ein Leiertheater, das im Jahre 1824 gegründet wurde.
6) Die Grundschule der Gebrüder Čapek – Nr. 151 – sie wurde im Jahre 1891 als Knabenvolks- und Bürgerschule Nr. 274 eröffnet. Der Baumeister war J. Rejzek. Im Jahre 1904 wurde das Schulnebengebäude Nr. 151 neu gebaut und in 1979 die neue Turnhalle eröffnet. Die ursprüngliche Bezeichnung „ Na Blahovce“ wurde auf „ Grundschule der Gebrüder Čapek“ umbenannt.
7) Der Stadtfriedhof – seit 1887. Die Friedhofskapelle St. Ludmila wurde im pseudoromanischen Stil im Jahre 1891 gebaut. Das Kreuz vor dem Friedhof an der Straße ist aus dem Jahre 1798, ursprünglich stand es bei dem Haus Nr. 121 Pod Skalkou, im Jahre 1939 wurde es aber unter den Friedhof verlegt.
8) U Lipek ( Bei den Linden ) – an dieser Stelle, die Galgenanhang ganannt wurde, wurde wahrscheinlich das Blutrecht vollstreckt. Die Matersäule wurde im Jahre 1818 gebaut.
9) Das Haus Nr. 165 – ein Zimmerhaus mit einem gut erhaltenem Ofen, ein bedeutsamer Beweis des Wohnens im 18. Jahrhundert.
10) Das Haus Nr. 44 – erbaut um 1667. Der ursprüngliche Besitzer war der Wagenbauer Jiří Karásek . Im Erdgeschoss sind steinerne Fußböden, um die Tür herum ist Steinfutter.
11) Das Haus Nr. 45 – die ersten Informationen über dieses Haus stammen aus dem Jahr 1557, als Besitzer der Bauer V. Smolík war.
12) Das Haus Nr. 46 – wurde um 1577 erbaut, der erste Besitzer war der Töpfer Marek Adam .
13) Dřevěnka Nr. 92 – die älteste Bausehenswürdigkeit in Úpice, die aus ungezimmertem Blockholz gebaut wurde. Der einzige Bau seiner Art in Böhmen. Die ersten erhaltenen Aufzeichnungen befinden sich in den Grundbüchern aus 1559. Vorne war ein balkonartiger Gang, im Giebel zwei Kelche. Bis 1990 diente Dřevěnka als Restaurant.
14) Die St. Jakobs Kirche – In der Geschichte schon in 1350 erwähnt. Ursprünglich war sie hölzern mit einer Bastei befestigt, mit einem Friedhof herum – bis 1698. Zweimal wurde sie niedergebrannt. Das jetzige Aussehen bekam sie in 1698 und sie wurde 1705 eingeweiht. In dem 45 Meter hohen Turm wurde die älteste Glocke aus dem Jahr 1625 erhalten. An dem Hauptaltar gibt es ein Gemälde des St. Jakob aus dem Jahr 1730 von Peter Brandl und im Presbyterium alte geschnitzte Bänke.
15) Die Pfarre – Nr. 1 – 1822, sie wurde an der Stelle einer baufälligen hölzernen Pfarre gebaut, jedoch aus Ziegeln, die auf Závoď in Úpice gebrannt wurden. Die ersten Informationen über die Pfarre stammen vom Ende des 14. Jahrhunderts.
16) Die Mariensäule – die Barockstatuengruppe aus dem Jahr 1724, die an die Kunstrichtung von M. B. Braun anknüpft. Ursprünglich stand sie in der Mitte des Marktplatzes. Zur Kirchenapside wurde sie im Jahre 1943 bei dem Umbau des Marktplatzes verlegt.
17) Das Haus Nr. 5 – der vordere Teil wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut, in dem hinteren Teil befindet sich ein gezimmertes Stockwerk, im ersten Stock gibt es einen hölzernernen balkonartigen Laubengang.
18) Das Haus Nr. 7 – ein Bürgerhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. An dieser Stelle stand ein Haus, von dem die erste Information aus dem Jahr 1575 stammt. Der erste Besitzer war Vávra Mareš. Im Jahre 1678 wurde J. Freybert Besitzer, dessen Nachkommen das Haus bis heute gehört.
19) Die Villa von Morawetz Nr. 11/12 – ursprünglich zwei Holzhäuser Nr. 11 und Nr. 12. Beide Gebäude kaufte Ludvík Morawetz ab und in 1886 ließ er hier ein einstöckiges Haus bauen. Sein Sohn Moric ließ es niederreißen und er baute hier um 1900 ein zweistöckiges Haus. Während seines Besuchs in Úpice am 11.7.1926 wohnte hier Präsident T.G.Masaryk.
20) Das alte Rathaus Nr. 30 – ein im Frühbarockstil von Kašpar Klopt erbaute Bau aus dem Jahr 1678. Der hintere Trakt wurde im Jahre 1822 fertig gebaut. Der neue im Jahr 1752 ausgebaute Turm wurde in 1957 im ursprünglichen Barockstil umgebaut. Die Turmuhr aus dem Jahr 1665 gehört zu den ältesten in Böhmen. Jetzt befindet sich in diesem Gebäude das Stadtmuseum, das dieses Gebäude in den Jahren 1961 – 62 erwarb.
21) Das Haus „ U Johanesů“ Nr. 34 – im Keller gibt es ein Tonnengewölbe aus Sandsteinquadern. Nach einer Sage führte von diesem Haus bis zur Kirche auf dem Marktplatz ein unterirdischer Gang. Dieses Haus, das im Jahre 1791 Johanes Nyklíček gehörte, war klein und mit einer Scheune. Die Scheune ist im Jahre 1937 eingestürzt. Der Hausbesitzer, Herr Vitoch, ließ das Haus vom Zimmermann M. Kocián reparieren und erweitern.
22) Das Haus Nr. 36 – in diesem Haus befand sich in den Jahren 1900 – 1930 das Postamt, der Schauplatz des Postmärchens von Karel Čapek. In den Jahren 1950 – 1994 hatte hier das Puppentheater „ Freude“ seinen Sitz.
23) Die Villa von Oberländer – Nr. 133 – als Sitz der Úpicer Fabrikanten im Jahre 1867 gebaut. Seit 1876 diente sie als erste Telegrafenstelle von Úpice. Fabrikant Filip Oberländer war ein leidenschaftlicher Jäger und Reisender. Seine Jägertrophäen befinden sich jetzt in einigen Privat – und Museumssammlungen. Er starb am 3.3. 1911 im Sudan bei der Büffeljagd. In den 30. Jahren des 20. Jahrhunderts hielt sich in diesem Haus die Schauspielerin Adina Mandlová auf.
24) Das Haus Nr. 695 – in diesem Haus wohnte PhDr Antonín Hejna, Csc. Ein bedeutender tschechoslowakischer Archäologe. Er beschäftigte sich mit der Forschung der Sehenswürdigkeiten der großmährischen Kultur in Böhmen, er hatte das größte Verdienst um die Wiederentdeckung der Burg Vízmburk ( Weißenburg ) in Havlovice. Er starb am 26.7.1986 und wurde im Familiengrab in Úpice begraben.
25) Die Dreieinigkeitsstatuengruppe – die Barockformen verwendende volkstümliche Bildhauerarbeit aus dem Jahr 1799.
26) Das Kreuz „Zum Erschlagenen“ – ein grob gehautes Sühnekreuz mit dem Umriß einer Axt und eines Messers, wahrscheinlich spät mittelalterlich, erinnert an den begangenen Mord an dieser Stelle.
27) Das neue Rathaus, Nr. 624 – das Gebäude des Stadtamts – ursprünglich ein Gemeindehaus, das Projekt arbeitete Alois Mezera aus, den Bau führte die Firma Ladislav Machoň durch. Am 16.12.1923 am Sonntag fand die erste Versammlung des Stadtrats statt. Die allegorischen Statuen „ Krieg“ und „ Frieden“ sind das Meisterwerk vom akademischen Bildhauer Karel Dvořák aus Prag. In der Zeremonienhalle hängt das Bild der Stadt Úpice vom akademischen Kunstmaler J. Panuška. Am Haupteingang befinden sich vier Marmorplatten mit 158 Namen der im ersten Weltkrieg gefallenen oder verschollenen Soldaten aus Úpice.
28) Die Stadtpoliklinik Nr. 773 – erbaut in den Jahren 1927 – 1930 als Amtbau für Kreisgericht, Post-, Telegraf- und Steueramt, Gefällskontrolle, Gendarmerieposten und Gefängnis. Der Bau wurde von der Firma Capoušek und Šandera aus Königgratz durchgeführt. Das Kreisgericht hatte hier seinen Sitz bis 1945, seine Tätigkeit wurde im Jahre 1949 beendet. Am Ende der 50-er Jahre wurde der innere Gebäudeteil zur Poliklinik adaptiert, die am 8. November 1959 eröffnet wurde
29) Die Stadtsparkasse Nr. 800 – ein bedeutungsvolles Bauvorhaben der tschechischen Architektur aus dem Jahre 1933 von den Architekten Freiwald - Böhm aus Karlín. Der Bau wurde von der Firma J. Mádlík und J. Včelák aus Königgratz durchgeführt. Am 1.11.1933 wurde sie eröffnet. Die Bildhauerdekoration stammt von J. Bílek aus Hořice aus dem Jahr 1934. Rechts vom Eingang befindet sich die Allegorie „ Arbeit“ – ein Arbeiter mit einem Zahnrad und einem Schützen in der linken Hand, links ist die Allegorie „ Sparsamkeit“ – eine Frau mit Ähren, in der linken Hand eine Sparbüchse mit dem Relief einer Biene.
30) Das Haus Nr. 404 – wurde von Baumeister J. Budínský im Jahre 1903 gebaut. Der ursprüngliche Besitzer war Antonín Pilař. Dort befanden sich ein Wannenbad, eine Gaststätte und eine Produktionstelle von Sodawasser und Schaumlimonaden.
31) Svatopluk – Čech - Brücke – ursprünglich stand hier eine hölzerne Brücke aus dem Jahr 1874 auf derer Stelle in den Jahren 1892 – 94 der Úpicer Baumeister J. Budínský eine steinerne Brücke baute. Im Jahre 1907 wurde sie durch eine Eisenbetonbrück ersetzt. Die Rekonstruktion wurde im Jahre 1992 durchgeführt.
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